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Aktuelles

Erfolge beim Obernseelauf

Zwei 3. Plätze bei der Traummeile

Lehrer siegen beim Volleyball

Alljährliches Volleyballturnier der Lehrer in Bielefeld

Tischtennisturnier

Schulmeisterschaften der 5. Klassen an der GBS

Bingo Tag Handwerk

Zu Gast bei unserem Kooperationspartner Schröder Maschinenbau Werther

Weiterer Erfolge bei den Hallenstadtmeisterschaften

Jungen (Klasse 8-10) holen den Titel, Jungen 7/8 und 5/6 werden Vizestadtmeister

Besuch beim Umweltclown

Zu Gast bei den Stadtwerken

Respekt kommt an

Benimm-Kurs an der GBS

Erfolg bei den Hallenstadtmeisterschaften

GBS Fußballerinnen sind Stadtmeister

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Integrative ästhetische Bildung : Persönlichkeitsentwicklung und Befähigung zur Teilnahme am kulturellen Leben!
Gibt es ein Lernen ohne vorausgegangene sinnliche Wahrnehmung? Eine Erfahrung ohne emotionale Komponente und ohne körperliches Eingebundensein?
Lehrerinnen und Lehrer erfahren immer wieder, wie schnell sie an ihre Grenzen stoßen, wenn sie auf der reinen Vernunftsebene Wissen vermitteln und den Schülerinnen und Schülern helfen wollen, sich zu eigenständigen,  verantwortungsvollen Persönlichkeiten zu entwickeln.
Eine integrative ästhetische Bildung, im Sinne Hartmut von Hentigs verstanden als Ausbildung der eigenen Wahrnehmungsfähigkeiten, als Befähigung zum Wahrnehmungsgenuss und zur Wahrnehmungskritik, als Voraussetzung dafür, am kulturellen Leben teilnehmen zu können, gewinnt immer mehr an Bedeutung.
 Dass ästhetisches Wahrnehmen und Handeln im Fachunterricht  wie in Kunst, Musik, Textilgestaltung, Sport und Deutsch seinen besonderen Platz hat, leuchtet unmittelbar ein. Allerdings meint die ästhetische Erziehung auch ein vorfachliches und fächerverbindendes Unterrichtsprinzip; sie findet Platz bei der Gestaltung des Schulraums, bei der Gestaltung besonderer Veranstaltungen, im Umgang miteinander und eigentlich in jeder Schulstunde, in der es auch um die Erweiterung des Wahrnehmungs- und Ausdrucksvermögens und der Kreativität geht. Sie wird längst nicht mehr als zusätzlicher Luxus gesehen, lässt sich nicht auf  ästhetische Fragen im engeren Sinne und schon gar nicht auf rein dekorative Aufgabenbereiche reduzieren; Fachleute sind sich einig, dass eine musisch – künstlerische, überhaupt eine sinnenorientierte Arbeit das Wohlbefinden und die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflusst und zur Schaffung eines guten, produktiven Schulklimas beiträgt.
Wir sind sehr bemüht die ästhetische Bildung an der Schule voranzutreiben und hoffen darauf, dass unsere Möglichkeiten dazu nicht beschnitten werden durch Schulgesetze, die einseitig auf  Standardisierung, Evaluation, scheinbar messbaren „Output“, leichte Verwaltbarkeit und kurzfristige ökonomische Überlegungen setzen und den vielfältigen Schülerpersönlichkeiten und der Idee einer umfassenden Bildung nicht mehr gerecht werden!
A. Jupke