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Aktuelles

Stadtmeister 2018

Unsere Mädchenmannschaft wird Stadtmeister

Basketballturnier

des 7. Jahrgangs in unserer Sporthalle

Klasse 6a

hat "Fabeln" genauer unter die Lupe genommen

Fußballstadtmeisterschaften

Mädchenteam belegt den 3. Platz

Tag der offenen Tür

Bilder

Tag der offenen Tür

war am Samstag, 13.01.2018     

Sponsorenlauf

"Brief von UNICEF"

Auszeichnungsveranstaltung am 13.12.2017

Wir sind jetzt "Fairtrade-School"

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Integrative ästhetische Bildung : Persönlichkeitsentwicklung und Befähigung zur Teilnahme am kulturellen Leben!
Gibt es ein Lernen ohne vorausgegangene sinnliche Wahrnehmung? Eine Erfahrung ohne emotionale Komponente und ohne körperliches Eingebundensein?
Lehrerinnen und Lehrer erfahren immer wieder, wie schnell sie an ihre Grenzen stoßen, wenn sie auf der reinen Vernunftsebene Wissen vermitteln und den Schülerinnen und Schülern helfen wollen, sich zu eigenständigen,  verantwortungsvollen Persönlichkeiten zu entwickeln.
Eine integrative ästhetische Bildung, im Sinne Hartmut von Hentigs verstanden als Ausbildung der eigenen Wahrnehmungsfähigkeiten, als Befähigung zum Wahrnehmungsgenuss und zur Wahrnehmungskritik, als Voraussetzung dafür, am kulturellen Leben teilnehmen zu können, gewinnt immer mehr an Bedeutung.
 Dass ästhetisches Wahrnehmen und Handeln im Fachunterricht  wie in Kunst, Musik, Textilgestaltung, Sport und Deutsch seinen besonderen Platz hat, leuchtet unmittelbar ein. Allerdings meint die ästhetische Erziehung auch ein vorfachliches und fächerverbindendes Unterrichtsprinzip; sie findet Platz bei der Gestaltung des Schulraums, bei der Gestaltung besonderer Veranstaltungen, im Umgang miteinander und eigentlich in jeder Schulstunde, in der es auch um die Erweiterung des Wahrnehmungs- und Ausdrucksvermögens und der Kreativität geht. Sie wird längst nicht mehr als zusätzlicher Luxus gesehen, lässt sich nicht auf  ästhetische Fragen im engeren Sinne und schon gar nicht auf rein dekorative Aufgabenbereiche reduzieren; Fachleute sind sich einig, dass eine musisch – künstlerische, überhaupt eine sinnenorientierte Arbeit das Wohlbefinden und die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflusst und zur Schaffung eines guten, produktiven Schulklimas beiträgt.
Wir sind sehr bemüht die ästhetische Bildung an der Schule voranzutreiben und hoffen darauf, dass unsere Möglichkeiten dazu nicht beschnitten werden durch Schulgesetze, die einseitig auf  Standardisierung, Evaluation, scheinbar messbaren „Output“, leichte Verwaltbarkeit und kurzfristige ökonomische Überlegungen setzen und den vielfältigen Schülerpersönlichkeiten und der Idee einer umfassenden Bildung nicht mehr gerecht werden!
A. Jupke