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am 6.12. in den Klassen

Der 4. Kulturwandertag an der GBS

für alle 5. - 8. Klassen

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Gestaltungsprojekte – Farbe - Raum
Die großen Badenden – Gestaltungsprojekt für den Außenbereich der Schule

Über 10 Jahre schmückten „Betonmusiker“ den Brunnen der Gertrud-Bäumer-Schule. Sie waren unter der Leitung von Prof. Peter Sommer durch den aktiven Einsatz von StudentInnen der Fachhochschule für Design entstanden. 1999 wurden diese Figuren jedoch so stark beschädigt, dass sie entfernt werden mussten. Eine Lücke entstand. Daraufhin machte sich im Juni 2001 der Kunstkurs „Plastisches Gestalten“ der 10. Jahrgangsstufe ans Werk. Schülerinnen und Schüler des musisch-künstlerischen Zweiges nahmen die Herausforderung an und entwarfen für den Außenbereich der Schule vier neue Figuren, die heute neben dem Springbrunnen stehen.
Auf der Basis von zahlreichen Skizzen, Metall- und Gipsfiguren entstanden die „vier großen Badenden“.
Heute sind die „Betonladys“ – liebevoll von den Schülern Eva Blauwal, Lina Butterblume, Maria Glitzeria und Lady Marmelade genannt – längst in das Schulalltagsbild integriert, sie dienen im Sommer als Sitzecke, als Klettermöglichkeit und manchmal auch als Hintergrund für die Klassenfotos am Brunnen.
Aber: der Zahn der Zeit nagt auch an diesen Figuren; der Kunstkurs dieses Schuljahres nimmt die Betondamen als Projektionsfläche für die Umsetzung neuer Ideen.


Bilder wachsen zusammen – Flurgestaltung nach Hundertwasser

Der Maler und Architekt Friedensreich Hundertwasser stand 2001 Pate bei der Gestaltung eines Schulflures der Gertrud-Bäumer-Schule. Zwei siebte Klassen waren im oberen Mitteltrakt des Schulgebäudes untergebracht und teilten sich diesen kleinen Flur, den es zu verschönern galt. Auch Ecken und Nischen wurden dabei genutzt, um ein zusammenhängendes Bild entstehen zu lassen. Nachdem die SchülerInnen Bilder des Künstlers Hundertwasser analysiert hatten, entwarfen sie in Anlehnung an seine Werke eigene Vorstellungen einer Landschaft mit fantasievollen Elementen, die farblich durch Gelb-Orange-Rottöne aufeinander abgestimmt sind. Außerdem wurden Konturen als zusätzliche Verbindungselemente über die gesamte Wandlänge gesetzt. An mehreren Wochen wurde am Nachmittag außerhalb des regulären Unterrichts intensiv gezeichnet und gemalt – oft ohne die nach sechs Unterrichtsstunden sicherlich verdiente Mittagspause...
Es entstand ein fröhlicher, heller Flur, der die „Bewohner“ zweier Klassen durch die gemeinsame Gestaltung verbindet!

Ein Philosoph gab das Stichwort...

„Es geht nicht darum, ob sie denken können! Oder ob sie sprechen können! Es geht einzig und allein darum, ob sie leiden können!"

 
Mit diesem Gedanken des Philosophen Jeremy Bentham befassten sich im Frühjahr 2004 sechzehn Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 – 10. In der Auseinandersetzung ging es ihnen um die Frage, wie nah Menschen und Tiere in ihrer Existenz miteinander verbunden sind. Dazu entstanden zunächst Skizzen und Folien, auf denen verschiedene Tiergattungen dargestellt wurden. Mit Dispersionsfarben wurden die Entwürfe großformatig, meist in monochromer Farbigkeit, umgesetzt. Die Bilder hängen im 1. Obergeschoss unserer Schule.

Ohne die Hektik des Schulalltags bemalten die Schülerinnen und Schüler in Zweierteams an drei Tagen in den Osterferien die 2,60m x 1,06m großen, weiß grundierten Holztafeln. Die mit 2,60m x 2,12m größte Tafel zeigt das Gesicht eines Menschen inmitten von Tierprofilen; es entstand in Anlehnung an eine Vorlage aus einem Ethikbuch.


Der folgende Textauszug aus dem Buch „Die unendliche Geschichte“ von M. Ende rundet das Gestaltungsprojekt ab:

Sie schwimmen in den Lüften des Himmels wie Fische im Wasser.
Von der Erde aus gesehen gleichen sie langsamen Blitzen.
Das Wunderbarste an ihnen ist ihr Gesang.
Wer je solchen Gesang vernehmen durfte,
vergisst es sein Lebtag nicht mehr
und erzählt noch seinen Enkelkindern davon.
Ihre Stimme klingt wie das goldene Dröhnen einer großen Glocke,
und wenn sie leise sprechen,
so ist es, als ob man diesen Glockenklang von fern hört.
Mensch und Tier

Das große Engagement während der Kunstaktion außerhalb der Schulzeit zeigt deutlich, wie wichtig es ist, dass Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, Bereiche der Schule individuell zu gestalten. Sie wollen ihr damit ein unverwechselbares Gesicht geben, indem sie Spuren hinterlassen!