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Wenn alle Schüler deiner Schule eine Kette bilden, könnten sie dann das Schulgebäude einschließen?

-Fermi-Fragen im Mathematikunterricht-

Fermi-Fragen wurden nach ihrem Erfinder, dem Kernphysiker Enrico Fermi benannt. Fermi konnte Werte schnell und recht genau abschätzen, ohne vollständige Informationen oder eine eindeutige Berechnungsformel zu benutzen.
Fermi-Fragen sind aus dem Alltag entnommen und sollen durch sinnvolles Überlegen beantwortet werden. Im Vordergrund steht vor allem das Auswählen adäquater Lösungswege, das Abschätzen  und das Messen fehlender Information und weniger die reinen Rechnungen.

Fermi-Aufgaben sollen Unterricht interessanter machen. Zudem können die Schüler selbstständig und kooperativ lernen. Argumentieren und Kommunizieren wird geübt. Die Fragen sind realitätsbezogen, leicht zugänglich und fordern heraus.

Enrico Fermi

 

Im Rahmen einer Masterarbeit an der Universität Bielefeld beschäftigte sich die Klasse 9b mit Fermi-Fragen im Mathematikunterricht. 

Eingeteilt in Gruppen, klärten die Schüler zunächst die Frage:
Wie viele Zahnärzte gibt es in Bielefeld ?

In weiteren Stunden überlegten sie,

Hierzu schätzten die Teams ab, wie lang die Armspannen sein könnten. Einige maßen dies mit Wollfäden, Maßbändern und Lineal aus, andere setzten die Armspanne gleich der Körperlänge. Es mussten Schüler-, Lehrer- und Einwohner-Anzahlen abgeschätzt werden und Flächeninhalte, Umfänge und Grenzlängen bestimmt werden. Nachdem die Teams die Teilergebnisse ermittelten hatten, kombinierten sie diese und folgerten daraus ein Endergebnis.

In einer Gruppe wurde folgendes Gespräch zur Schüleranzahl geführt:
L    :  Wie viel Schüler hat man in einer Klasse?
S. 1:  30 Schüler.
L    :  Wie viele Klassen gibt es in einem Jahrgang?
S. 2:  Vier, oder nicht?..Ich weiß es nicht, aber in der 10 gibts nur drei..
S. 2:  In der neun gibts vier.
S. 1:  Ach, da gibts auch vier?...
S. 2:  20 mal 25....500...Habt ihr gehört? 500 Schüler!
S. 1:  500?
S. 3:  Nochmal...nochmal...
S. 1:  Das ist doch viel zu wenig.
S. 2:  20 Klassen.
S. 1:  5.,6.,7.,8.,9.,10.
S. 2:  Oh, dann sind es fünf mehr...also 625 Schüler.
S. 1:  Ja, 625 Schüler....ja sagen wir mal 625 Schüler.

Um die Lösungsvorschläge einander vorzustellen, erstellte jede Gruppe ein Plakat.

Diese wurden in der letzten Stunde an die Tafel gehängt und Schüler stellten ihre Herangehensweisen vor.
Dabei wurde geschaut, welche Annahmen sinnvoll sind und in welchem Rahmen ein Ergebnis liegen sollte.